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Mit diesen 10x Tipps werden postalische Mailings zum Erfolg

By 21 Juni 2019 No Comments

Mit diesen 10x Tipps werden postalische Mailings zum Erfolg

Digitale Newsletter werden regelmäßig und jederzeit versendet. Doch bei postalischen Mailings haben viele Unternehmer das Gefühl, es bedarf einen Anlass. Doch ganz im Gegenteil, die Post kommt besonders gut an, wenn sie unerwartet im Briefkasten landet.

Sicherlich ist die DSGVO ein Grund dafür, dass postalische Mailings aktuell wieder an Beliebtheit gewinnen. Denn die Restriktionen bei der Kundenansprache sind hierfür viel weniger streng, als beim Versand von digitalen Nachrichten. Auch liegt der Trend der postalischen Mailings daran, dass man die Aufmerksamkeit seiner Zielgruppe im Briefkasten sehr viel einfacher (wieder) gewinnen kann, als per E-Mail. Der Vergleich, wie viele E-Mails täglich im Postfach landen und wie viel Post im Briefkasten, reicht aus um diese Tatsachen zu verdeutlichen.

Einen großen Nachteil haben allerdings die postalischen Mailings gegenüber den digitalen Newslettern schon: Die Kosten sind deutlich höher. Aber andererseits: Man muss seine Kunden nicht (unbedingt) mit Werbung vollspamen. So werden postalische Mailings seltenen, dafür eben effektiver verschickt. Und wenn sie noch zusätzlich mit einem überraschenden Effekt aufgewertet werden, so können die responsequoten auf über 20% steigen.

Bevor ein postalisches Mailings verschickt wird, sollte man ganz genau überlegen, WEN man anschreibt und WIE man dies am besten tut, damit das Mailing nicht ungelesen in der Tonne landen.

Besonders WICHTIG: Das Mailing darf nicht als Werbung wahrgenommen werden, sondern als “echte” persönliche Post. Wir zeigen Ihnen, wie dies gelingt:

  1. Eine ECHTE Person anschreiben

So wie es bei den Emails wenig Sinn macht, die info@-Adresse anzuschreiben, da man in der Regel keine Antwort bekommt, so macht es auch keinen Sinn an die allgemeine Unternehmensadresse Post zu verschicken. Sie sollten immer den Name des Empfängers in die Adresse aufnehmen und den Empfänger auch beim Namen in Ihrer Botschaft ansprechen. Personalisierte Post wird immer besser aufgenommen.

  1. Briefmarke aufkleben

Natürlich kann man beim Porto einiges sparen, wenn man keine echten Briefmarken verwendet und bei großen Mailings auf Dialogpost setzt. Doch bedenken Sie: Mit dem Dialogpoststempel auf dem Umschlag wird jedem Empfänger sofort klar, dass es sich um Werbepost handelt – und diese wird dementsprechend häufig nicht mal geöffnet. Lieber also das volle Porto zahlen und dafür sicher gehen, dass die Post auch gelesen wird.

  1. Auffallendes Format nutzen

Um Aufmerksamkeit zu erregen, muss man sich absetzen. Solange man auf weiße Umschläge mit Sichtfenster verzichtet, ist es im Briefkasten gar nicht so schwer. Setzen Sie also auf farbige Hüllen oder auffallende Selfmailer – idealerweise mit einem versteckten Effekt – so wie die von sorkin-media.com

  1. Genau Zielgruppe auswählen

Mit postalische Mailings assoziiert man des öfteren groß angelegte Marketingaktionen. Doch dies sollte nicht der Fall sein. Die Erfahrung zeigt, dass eher klein gehaltene Versendungen an eine genau definierte Zielgruppe zwischen 50 und 100 Personen mit anschließenden Nachfassaktionen, deutlich sinnvoller sind. Denn je spitzer die Zielgruppe, desto persönlicher kann die Ansprache gehalten werden.

  1. Vergessen Sie das Corporate Design

Bei postalischen Mailings sollte man auf das Corporate Design verzichten, denn so gestaltete Mailings kommen bei den Kunden zu werblich rüber. Stattdessen sollte man sich Gedanken über die Botschaft und das Motiv machen, um beim Empfänger länger im Gedächtnis zu verweilen.
Hier helfen vor allem Mailings, als Effektkarten und PopUps. Solche Karten überraschen Ihre Kunden und sorgen für Freude und Begeisterung.

  1. Kreative Inhalte

Ähnlich wie beim Design sollte man bei den Textformulierungen auf das Unternehmens-Wording verzichten. Mit kreativen oder sogar witzigen Texten oder klugen Zitaten wird man definitiv länger in Erinnerung bleiben, als mit standard Marketing-Floskeln. Beim Niederschreiben der Inhalte, empfehlen wir, diese so zu gestalten, als ob man einen Bekannten ansprechen würde – nicht übermäßig formell und doch respektvoll.

  1. Kurze Texte haben es in sich

Sicherlich hat man in der Regel viel zu erzählen und möchte möglichst viel Inhalt unterbringen. Doch die Realität ist, dass nur wenige Empfänger bereit sein werden, lange Texte zu lesen. Konzentrieren Sie sich auf das Wesentliche und halten Sie Ihre Texte kurz und prägnant. Es ist zwar nicht einfach, aber der Mehraufwand lohnt sich: Denn kurze Inhalte laden dazu ein, auch wirklich und komplett gelesen zu werden.

  1. Nutzen Sie das “PS”

im Gegensatz zum sonstigen Text eines Mailings, wird das PD fast immer gelesen – so laut diversen Studien.

Eine PS-Zeile weckt immer die Neugier, so dass man es sich zu Nutze machen sollte und die wichtigsten Inhalte am Ende schreiben!

  1. Nicht nur an Feiertagen tätig werden

Digitale Newsletter werden regelmäßig und jederzeit versendet. Doch bei postalischen Mailings haben viele Unternehmer das Gefühl, es bedarf einen Anlass. Doch ganz im Gegenteil, die Post kommt besonders gut an, wenn sie unerwartet im Briefkasten landet.

Falls es aber eine Weihnachtskarte sein muss, kann man sie am besten auch im August verschicken – so gewinnt garantiert die Aufmerksamkeit der Empfänger.

  1. Immer an den nächsten Step denken

Im Idealfall möchte man mit einem postalischen Mailing ganz konkrete Ziel erreichen: ob Akquise oder Rückgewinnung von Kunden, man sollte immer den nächsten Schritt im Auge behalten. Wenn man beispielsweise nach dem Versand einen telefonischen Follow Up plant, sollte man daran denken, nur so viele Empfänger anschreiben, wie man im Nachhinein auch im Stande sein wird, anzurufen.

 

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